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Description
Auf dem Weg zu einer Geschichte 2.0 - Erzählungen als zentrale Konstruktionsbedingungen unserer Existenz.
Wie wir in der Gegenwart denken, fühlen und handeln und auf welche Zukunft wir hinarbeiten, hängt stark davon ab, welche Geschichten wir uns über die Vergangenheit erzählen. Vergangenheitsbezogene Erzählungen sind ein zentrales Werkzeug der Orientierung, Selbstvergewisserung und Identitätsstiftung. Auch deswegen werden sie so gern als politisch-ideologisches Werkzeug benutzt und missbraucht, im Großen wie im Kleinen. Sebastian Ernst und Ralf Pröve spüren der fundamentalen Bedeutung von Geschichte nach. Aufbauend auf dem Konzept des Historischen Konstruktivismus plädieren sie für einen neuen Umgang mit Geschichte - sowohl im Alltag als auch in Schule und Universität.
Sebastian Ernst (Dr. phil.), geb. 1981, ist Historiker, Philosoph und Fachdidaktiker. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichtstheorie und der Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit sowie der Hochschul- und schulischen Fachdidaktik. Sein Interesse gilt u.a. der Rolle von Emotionen sowie dem Game-Based-Learning.
Ralf Pröve (Prof. Dr.), geb. 1960, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Potsdam. Dort verantwortet er das Arbeitsgebiet Sozialgeschichte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozial- und Kulturgeschichte, der Historiographiegeschichte, der Alltagsgeschichte sowie der Geschichtsphilosophie. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Methoden für eine sozialkonstruktivistisch orientierte Hochschullehre.



