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Description
Lust als Erkenntnisweise jenseits der Identifizierung? Adornos Erkenntniskritik trifft auf Platon, Irigaray und Foucault - und öffnet sich für eine feministische Perspektive.
Was tun mit der Lust im Zeitalter der digitalen Entgrenzung und Selbstoptimierung? Auf die neue Enthaltsamkeit der Gen Z antwortet Lea Schlude mit einer Perspektive jenseits von Trieb und Befriedigung. Lust erscheint hier als empathische Beziehung zu dem, was sich von uns unterscheidet und an das wir uns zu verlieren bereit sind. Gegen den Strich gelesen, begegnen sich Adornos Negative Dialektik, ein vergessener Dialog Platons, Irigarays Ethik der sexuellen Differenz und Foucaults Genealogie der Sexualität - und verpassen der Frankfurter Schule einen längst überfälligen feministischen Twist. Die epistemische Hingabe an das Heterogene wird so zum präzisen Instrument einer Gegenwartskritik.
Lea Schlude, geb. 1990, arbeitet als Autorin und Regisseurin zu kritischer Theorie, Ökologie, Raum und Körper. Sie studierte Philosophie in Berlin und Hildesheim und ist Preisträgerin des Wim Wenders Stipendiums.



