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Description
Die Verbindungen von Männlichkeit und Auto: Geschlechterzuschreibungen und ihr Wirken in der Kunst.
Selma Selman bemalt Sportwagen, Julia Ducournau entwirft posthumanistische Auto-Babys und Folke Köbberling lässt SUVs im Stadtraum verrotten - derzeit beschäftigen sich auffällig viele Künstler*innen mit Autos als Material und Maschine. Ihre Strategien adressieren soziale Mobilität, städtebauliche und ökologische Konsequenzen der Autokultur, globalisierte Produktions- und Konsumtionsketten und vor allem Männlichkeitsvorstellungen, die sich an die als weiblich konzipierte Maschine knüpfen oder - wie die Petromaskulinität (Cara New Daggett) - an deren Verbrauch fossiler Brennstoffe. Die Beiträger*innen gehen erstmals der Frage nach, wie solche Geschlechterzuschreibungen motorisierter Männlichkeiten in der Kunst verhandelt werden.
Kathrin Rottmann (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Sie forscht über Produktion und Produktionsverhältnisse in der Kunst sowie gemeinsam mit Friederike Sigler (Universität Wien) über Kunst und (Neue) Rechte.
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