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Description
Historische Debatten um die Restitution von kolonialem Sammlungsgut: ein Überblick über die beiden deutschen Staaten und die internationalen Organisationen.
Mit der Dekolonisierung und den Diskussionen über neue Weltordnungen wurden in den 1970er und 1980er Jahren auch kulturpolitische Fragen der postkolonialen Beziehungen verhandelt. Die Restitution kolonialen Sammlungsguts war eines der Streitthemen. Ellen Montag Pupeter analysiert diese Auseinandersetzung in den Vereinten Nationen, der UNESCO und im geteilten Deutschland. Dabei fokussiert sie auf den Umgang mit kolonialem Erbe in der Bundesrepublik und der DDR sowie die Wechselwirkungen zwischen internationaler und nationaler Ebene. Die Ergebnisse zeigen, wie bis heute gültige, jedoch selten wirksame Verfahren zum Umgang mit restitutionspolitischen Konflikten entstanden und welche Rolle die beiden deutschen Staaten dabei spielten.
Ellen Montag Pupeter hat Geschichte, Politikwissenschaft und Public History an der Freien Universität Berlin studiert. Von 2019 bis 2024 forschte sie im DFG-Graduiertenkolleg »Identität und Erbe« an der Technischen Universität Berlin zu postkolonialer Kulturgutrestitution. Sie war als Doktorandin am Leibniz Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) assoziiert.
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