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Description
Mehr als Wohnsitz und Regierungszentrum: der Hof als Labor der Ökonomie in der frühen Neuzeit.
Frühneuzeitliche Höfe waren nicht nur fürstliche Wohnsitze und Zentren von Regierung, Verwaltung sowie Herrschaftsrepräsentation, sondern auch Knotenpunkte ökonomischen Handelns. Hier wurden Vorstellungen von »gutem Wirtschaften« entwickelt, wirtschaftliche Rahmenbedingungen festgelegt, Ressourcen gebündelt und verausgabt. Die Beiträger*innen verbinden Hofgeschichte mit einer Kulturgeschichte der Ökonomie, und fragen nach Akteuren, Semantiken und Praktiken. Sie beleuchten Versorgungs- und Handelsbeziehungen, Manufaktur- und Finanzpolitik sowie materielle Kulturen des Ausgebens und Sparens. Auf diese Weise wird der frühneuzeitliche Hof in einer ungewohnten Rolle fassbar: als Labor der Ökonomie.
Sebastian Becker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Neuere Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er forscht zu Wissens-, Wirtschafts- und Technikgeschichte sowie zur Dynastiegeschichte mit Schwerpunkt auf Italien in der Frühen Neuzeit.
Matthias Schnettger ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte des Alten Reichs und Italiens. Außerdem beschäftigt er sich mit internationalen Beziehungen sowie Transfer- und Austauschprozessen im frühneuzeitlichen Europa.



