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Description
KI trifft Kunst: empirische Einblicke in kreativ-künstlerische Praktiken und die Neuverhandlung von Artikulation und Subjektivität.
Mit der zunehmenden Verbreitung komplexer, rechenbasierter Technologien in kreativ-künstlerischen Bereichen stellt sich aus subjekttheoretischer Perspektive die Frage nach der Rolle und Bedeutung Kreativ- und Kunstschaffender. Anhand einer interdisziplinär angelegten ethnografischen Studie zeigt Juliane Koglin, wie Kreativität und Medialität in einer von Algorithmen und emergenten Prozessen geprägten Welt neu verhandelt werden. Welche Rolle spielen Algorithmen- und Dateninfrastrukturen für kreativ-künstlerische Praktiken? Und wie lassen sie sich analytisch in den Blick nehmen? Es zeigt sich, dass diese veränderten Bedingungen sich unmittelbar auf Artikulations- und Subjektivierungsprozesse auswirken.
Juliane Koglin (Dr.in phil.) ist Postdoktorandin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel. Sie promovierte 2025 an der Universität Bielefeld und war von 2020 bis 2022 Stipendiatin der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im Zentrum ihrer Forschung stehen kreativ-künstlerische KI- und Datenpraktiken. Sie untersucht, wie komplexe rechenbasierte Technologien gesellschaftliche Transformationsprozesse prägen, welche neuen Anforderungen und Möglichkeiten sich daraus für Subjektivierungsprozesse ergeben und wie diese kritisch reflektiert sowie bildungstheoretisch anschlussfähig gemacht werden können.



