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Description
Kreative Stadtgestaltung von unten und Szenografie jenseits der Bühne: das politische Potenzial szenografischer Interventionen im urbanen Raum.
Welche ästhetischen und gesellschaftlichen Potenziale haben künstlerische Interventionen im urbanen Raum? Svea Taubert analysiert anhand eines soziokulturellen Stadtteilprojekts in Flensburg, wie Szenografie nicht nur als dekorative Gestaltung, sondern auch als kritisches, verkörpertes und orientierendes Mittel wirkt: Sie schafft Zugänge, verschiebt Wahrnehmungen und macht andere Weltvorstellungen sichtbar. Praktische Fallbeispiele aus dem Quartier ergänzen die theoretischen Konzepte aus den Kunst- und Kulturwissenschaften und verdeutlichen, wie Szenografie die Beziehungen zwischen Menschen, Räumen und gesellschaftlichen Narrativen transformieren kann - und wie Stadtgestaltung von unten funktioniert.
Svea Taubert, geb. 1993, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Literatur- und Medienwissenschaft der Europa-Universität Flensburg mit den Schwerpunkten Szenografie, ästhetische Praxis und Kulturwissenschaft sowie Koordinatorin der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe zur Auseinandersetzung mit Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850 1950). Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind u.a. ästhetisch-kulturelle Vermittlung und Praxis, Szenografie als kritisches Konzept an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und Raumgestaltung, soziokulturelle Stadtteilarbeit und kulturelle Teilhabe.



