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Description
Die Vernachlässigung der Schuld in der Erziehungswissenschaft: literarische Texte zum Ausgleich.
So prominent Schuld in literarischen Texten verhandelt wird, so sehr wird sie im pädagogischen Diskurs vernachlässigt. Weil Schuld in der Erziehungswissenschaft augenscheinlich nicht zu den »einheimischen Begriffen« gezählt und auch in Handbüchern und Lexika kaum verzeichnet wird, wenden sich die Beiträger*innen Romanen, Erzählungen und Theaterstücken zu. Sie versuchen auf diesem Wege nicht nur jene Umstände näher zu erkunden, die dazu führen, dass es auch in pädagogischen Kontexten zu schuldhaften Verstrickungen kommt; sie bemühen sich auch darum, eine Sprache dafür zu finden und die Beschreibungsmittel zu verfeinern, auf die man dabei zurückgreifen kann.
Christian Grabau, geb. 1982, leitet den Lehrbereich Allgemeine Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind Bildungsaufstieg und Autosoziobiografien, Theorien der Bildung und Erziehung.
Hans-Christoph Koller, geb. 1956, ist Professor (i.R.) für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Qualitativen Bildungsforschung und der Wissenschaftstheorie an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind bildungstheoretisch fundierte Biographieforschung, Theorie und Empirie transformatorischer Bildungsprozesse sowie pädagogische Lektüren literarischer Texte.
Markus Rieger-Ladich, geb. 1967, lehrt Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bildungstheorie, Privilegienkritik, Identitätspolitik, Bildungsaufstieg und Rechtsextremismus.



