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Description
Ein interdisziplinäres Arbeitsbuch zu situiertem Forschen, Schreiben und Lesen: praktische Übungen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus.
Situierung ist längst zu einem zentralen Begriff kritischer Wissensproduktion geworden - doch wie lässt sie sich praktisch umsetzen? Mit Beiträgen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus stellt dieser Band einen interdisziplinären Werkzeugkasten für situiertes Forschen, Schreiben und Lesen zur Verfügung. Im Zentrum stehen praktische Übungen, die dazu einladen, Arbeitsweisen zu erproben und die durch begleitende Texte eingeordnet werden. Die versammelten Ansätze beleuchten Perspektiven, Bedingungen und Verantwortlichkeiten von Wissensproduktion und schlagen konkrete Methoden für Forschung, Lehre und kollaborative Experimente vor.
Rose Beermann promoviert am DFG-Graduiertenkolleg »Das Dokumentarische. Exzess und Entzug« an der Ruhr-Universität Bochum zu Trägheit als widerständiger Kraft in experimentellem Tanz. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie als Regisseurin, Choreographin, Performerin und Dramaturgin in den Freien Darstellenden Künsten tätig.
Anne Küper promoviert am DFG-Graduiertenkolleg »Das Dokumentarische. Exzess und Entzug« an der Ruhr-Universität Bochum zu intimen Beziehungen mit Chatbots. Daneben ist sie als Künstlerin, Kritikerin und Geschäftsführerin des Verbands der deutschen Filmkritik tätig. Für ihre Texte wurde sie 2025 mit dem AICA-Preis für Junge Kunstkritik ausgezeichnet.
Katharina Menschick ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.
Paulena Müller ist interdisziplinäre Geschlechterforscherin mit Schwerpunkt auf Trans*, Inter* und Queer Studies sowie freie Lektorin und Autorin. Sie promoviert im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Das Dokumentarische. Exzess und Entzug" der Ruhr-Universität Bochum mit einer Dissertation zu widerständigen Häuslichkeiten/Wohnarrangements von Trans*Communities und ihrer Un/Sichtbarkeit in (audio)visuellen Medien.
Hannah Schmedes ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Gender Media Studies der Ruhr-Universität Bochum.
Amelie Wedel ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin und Kuratorin. Sie promoviert im Rahmen des Graduiertenkollegs Das Dokumentarische. Exzess und Entzug und schreibt hier ihre Dissertation zu Ökoästhetiken im experimentellen Dokumentarfilm. Zuvor studierte sie Contemporary Art Theory an der Goldsmiths University London und Kunst- und Literaturwissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. Als Kuratorin untersucht sie die Schnittstellen zwischen zeitgenössischer Kunst, Ökologie und kollaborativen Pädagogikansätzen im Rahmen von Ausstellungen, Filmvorführungen und Forschungsprojekten, u.a. mit ihrem transnationalen Kollektiv topsoil und dem Ausstellungsraum Cala in Berlin.



