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Description
Täuschung zwischen Anerkennung und Problematisierung: ein Blick auf medienkulturelle Figurationen der Hochstapelei.
Zwischen 2001 und 2014 erschienen in Deutschland gleich mehrere Auto/Biografien überführter Hochstapler, begleitet von zahlreichen Zeitungsberichten, die Fälle und Figuren einordneten und verbreiteten. Zeitgleich befeuerten der männlich konnotierte Hochstapler sowie die Täuschung als kulturelle Figuren populäre Gesellschaftsdiagnosen und -kritiken. Inga Klein analysiert medientheatrale Fremdzuschreibungen und strategische Selbstpositionierungen mit Blick auf die Verflechtung von Etikettierungsprozessen, Wertzuschreibungen und Inszenierungshandeln. Damit wird Hochstapelei als medienkulturelle Figuration greifbar, die zwischen normativer Abweichung und Anerkennung sowie zwischen moralischer Problematisierung und Popularisierung oszilliert.
Inga Klein, geb. 1981, ist Kulturwissenschaftlerin und leitet die Geschichtswerkstatt Hamburg-Eppendorf. Sie promovierte an der Universität Hamburg, war dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und Stipendiatin der Isa Lohmann-Siems Stiftung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Diskurs- und Medienanalyse, kulturwissenschaftliche Technikforschung, Sicherheits- und Körpertechnologien sowie Figurationen des Täuschens.



