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Description
Erst kulturelle Deutungshoheit, dann politische Macht: Hegemoniestrategien der intellektuellen Rechten.
In den letzten Jahren sind Literatur und Kultur für die extreme Rechte und ihr Umfeld zu Austragungsorten politischer Deutungskämpfe geworden. Rechtsintellektuelle betreiben Literatur- und Kulturpolitik nicht nur für die eigene Szene, sondern auch mit dem Ziel, ein neues, breiteres, insbesondere bildungsbürgerliches Publikum für die eigene rechte Sache zu gewinnen. Die Autor*innen verbinden erstmals literatur-, kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven mit Erkenntnissen aus der Rechtsextremismusforschung und analysieren so die hegemoniepolitischen Strategien der »Neuen Rechten«.
David Begrich ist Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei »Miteinander e.V.« in Magdeburg.
Mareike Gronich ist Literaturwissenschaftlerin an der Universität Bielefeld mit einem Schwerpunkt in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Literatur und Politik in der Erwachsenen- sowie in der Kinder- und Jugendliteratur, mit intersektionaler Literatur(-wissenschaft), DDR-Literatur sowie mit queerfeministischen und kulturpolitischen Themen.
Jeannie Moser ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet an der Schnittstelle von Sprache, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Sie habilitierte mit einer Literatur- und Wissensgeschichte des Misstrauens. Sie lehrte und forschte an der Universität Wien, der TU Berlin und FU Berlin. Zuletzt war sie Fellow am Wiener IFK.
Hans-Joachim Schott ist Professor für Soziale Arbeit an der IU Internationale Hochschule am Standort Leipzig.



