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Description
Die Wohnungskrise betrifft viele - wie reagieren Städte und warum fällt es so schwer, wirksame politische Antworten zu finden?
Wohnen ist eine essenzielle öffentliche Infrastruktur, doch in den Städten zunehmend unbezahlbar. Johanna Betz analysiert, wie Zeitungen, Zivilgesellschaft, Politik und Wohnungswirtschaft auf die Krise reagieren und um welche Antworten auf die Wohnungsfrage sie lokal ringen. Dafür entwickelt sie das Konzept der lokalen Wohnraumregime, das staatstheoretische, diskursanalytische und politökonomische Ansätze zusammenführt. Es erlaubt, ein differenziertes Bild von den herrschenden Konflikten, (De-)Politisierungstendenzen und politischen Strategien zu zeichnen, und wirft die Frage auf, wie viel Gestaltungsmacht den Kommunen in der Wohnungspolitik gegenwärtig bleibt.
Johanna Betz ist interdisziplinäre Stadtforscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie der Goethe Universität Frankfurt. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit Wohnungspolitik, dem Wandel von Staatlichkeit und öffentlichen Infrastrukturen.



