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Description
Wer ist erwerbstätig, wer sorgt? Eine geschlechterhistorische Perspektive auf die lange Zeit der Transformation in Polen zwischen 1980 und 2004.
Welche Verflechtungen von Arbeit und Geschlecht gab es im Kontext der langen Zeit der Transformation in Polen zwischen 1980 und 2004? Johannes Kleinmann betrachtet diskursive, politische und sozioökonomische Kontinuitäten und Brüche der Vergeschlechtlichung von Erwerbs- und Care-Arbeit sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Verknüpfung wirtschafts- und geschlechtshistorischer Ansätze ermöglicht dabei einen erweiterten analytischen Zugang zu den Dynamiken des Transformationsprozesses und ihren Implikationen.
Johannes Kleinmann (Dr. phil.), geb. 1991, ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) tätig. Der Historiker promovierte im Rahmen einer Cotutelle de thèse an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie der Universität Wien.



