- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Arts
- > general things about arts
Description
Das Zufällige und Spontane als Potenziale für Kunst und Architektur - Perspektiven auf ko-kreative Prozesse des Unplanbaren.
Welches Potenzial hat das Unvorhersehbare, Spontane und Zufällige in künstlerischen und architektonischen Prozessen, in denen Kollaboration, Komplizenschaft und Ko-Kreativität eine konstitutive Rolle spielen? Die Beiträger*innen beleuchten anhand von unterschiedlichen künstlerischen Strategien und Praxen, wie unerwartete, nicht kalkulierbare Elemente durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren - z. B. Natur, Tieren oder KI - neue ästhetische Dimensionen eröffnen. Das Unplanbare tritt dabei nicht als Störfaktor auf, sondern als produktives Moment der Ko-Kreation. Dadurch entfalten sich neue methodische Perspektiven sowohl auf die Produktion als auch auf die Rezeption von Kunst und Architektur.
Nina-Marie Schüchter (Dr. phil.), geb. 1991, ist Kunsthistorikerin und seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie lehrt und arbeitet im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie der visuellen Kultur. 2024 promovierte sie zum Phänomen der frühneuzeitlichen Wunderkammer in zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen (frühneuzeitliche) Wunderkammern, das Verhältnis von Kunst und Anthropozän, feministische Kunstgeschichte sowie Gender- und Hierarchiediskurse im Kontext von Abstraktion.
Hannah Schiefer (Dr. phil.), geb. 1989, ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architekturgeschichte und -theorie. Sie ist als Referentin des Departments Architektur an der Universität Siegen tätig und lehrte und forschte als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Fokus ihres Forschungsinteresses liegt bei der Frage, welche Bedeutung transkulturelle architektonische Genealogien für die Konstitution architektonischer Räume und Landschaften sowie die Produktion von Erinnerungen spielen.



