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Description
Care-Arbeit in der Pandemie: empirische Fallstudien und ethische Reflexionen auf eine »Krise in der Krise«.
Care-Arbeit ist seit jeher von Prekarität und Unsicherheit geprägt. Covid-19 verschärfte diese Situation zu einer »Krise in der Krise« - es gab zwar wachsende Aufmerksamkeit für den Bereich, aber keine strukturellen Verbesserungen. Die Beiträge zeigen zum fünften Jahrestag der Corona-Pandemie anhand von qualitativen Fallstudien zur Reinigungsarbeit und zur Sozialpädagogischen Familienhilfe Veränderungen von Care-Praxen, Räumen und Zeitlichkeiten. Dabei ergänzen sie die Analysen durch sozialwissenschaftliche und ethische Perspektiven auf Care in der postpandemischen Gesellschaft. »Zwischentöne« mit Akteur*innen aus Reinigung, Hospizarbeit, Wohnungslosenhilfe und dem Verein Psychiatrieerfahrener runden die Beiträge ab.
Christiane Bomert (Dr. phil.) ist Akademische Rätin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen und forscht zu professionellem Handeln in der Sozialen Arbeit, (transnationaler) Care-Arbeit und reproduktiver Gerechtigkeit.
Mirjam Seits ist akademische Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft in der Abteilung Sozialpädagogik an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Zusammenhang von Care und Sozialer Arbeit unter Bedingungen gesellschaftlicher Krisen.
Katharina Krause ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoktorandin am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an der Universität Tübingen und forscht zu Fragen von Gesundheitssicherheit, Visualität und Care.
Ali Simon ist wissenschaftlich-mitarbeitend am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der LMU München und forscht zu Fragen von Care und gesellschaftlich essentieller Arbeit im Kontext multipler Krisen.
Katharina Wezel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an der Universität Tübingen und PhD Candidate an der Universität Groningen. Sie forscht an der Schnittstelle von politischer Theorie, Gesundheitskrisen und Sicherheitsethik.
Regina Ammicht Quinn ist Professorin für Ethik und hat bis Ende 2023 das Tübinger Zentrum für Ethik in den Wissenschaften und das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung geleitet. Sie forscht zu grundlegenden und anwendungsbezogenen Fragen der Ethik.
Paula-Irene Villa ist Soziologin und Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der LMU München. 2023 erhielt sie den Helge Pross Preis für ihre Beiträge zur Geschlechter- und Familienforschung.



