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Description
Hochschule und Wissenschaft zwischen globalen Krisen und rechter Mobilisierung: Chancen und Möglichkeiten für eine kritische Wissensproduktion.
Prekäre Arbeitsverhältnisse, massive Kürzungen, abgesagte Veranstaltungen und polizeiliche Räumungen prägen gegenwärtig den Diskurs um Hochschulen. Zugleich geraten Universitäten verstärkt ins Visier rechter Kampagnen: Gender Studies werden als »Agendawissenschaften« diffamiert, postkoloniale Theorien pauschal als antisemitisch delegitimiert und kritische Professor*innen öffentlich angegriffen. Gleichzeitig strukturieren globale Krisen - von der Klimakatastrophe bis hin zu neuen Kriegslogiken - das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft grundlegend neu. Die Beitragenden blicken auf die Aspekte organisierter Halbbildung in einer Konjunktur des Autoritären und zeigen allen Verwerfungen zum Trotz Möglichkeiten kritischer Wissensproduktion auf.
Lukas Geisler lebt in Frankfurt am Main und arbeitet in der Schnittstelle von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu (Anti-)Rassismus und Migration, der Klimakrise und dem Recht auf Stadt sowie zu kritischer Wissensproduktion innerhalb und außerhalb des akademischen Betriebs.
Lars Hebisch studierte Volkswirtschaftslehre, Philosophie und politische Theorie in Bayreuth und Frankfurt am Main. Er beschäftigt sich mit kritischen Theorien der kapitalistischen Gesellschaft.
Helena Schäfer hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bayreuth sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main studiert. Sie arbeitet an und mit Texten, zurzeit als Volontärin beim Suhrkamp Verlag, zuvor als freie Journalistin.



