Töten zeigen : Zur Situierung von Gewaltbildern in Medienkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts (Edition Medienwissenschaft 127) (Auflage - Neueauflage. 2025. 330 S. 240.0 mm)

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Töten zeigen : Zur Situierung von Gewaltbildern in Medienkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts (Edition Medienwissenschaft 127) (Auflage - Neueauflage. 2025. 330 S. 240.0 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837678109

Description


(Short description)

Eine Annäherung an tabuisierte Bilder: Welche Faktoren und Akteur_innen ermöglichen die Sichtbarkeit von vorsätzlichen Tötungen?

(Text)

Wo situieren sich Bilder vorsätzlicher Tötungen? Welche Akteur_innen und technischen Affordanzen bedingen ihre Sichtbarkeit, obwohl sie außer den Gewalthandelnden vermeintlich niemand sehen will? Julia Willms analysiert vier Medienbeispiele und zeigt aus medienökologischer Perspektive, dass solche Bilder inmitten von Medienkulturen eingebettet sind. In vier »close readings« liefert sie anhand der Begriffe Geste, Paratext, Anschlusskommunikation und Involvierung eine interdisziplinäre Reflexion darüber, inwiefern Tötungsbilder an den Funktionslogiken unserer Medienkulturen partizipieren und diskursive Regulations- und Marginalisierungsversuche stets unterlaufen.

(Review)

»Die Frage ist nicht, ob Gewalt stattfindet, sondern wer diese Gewalt erleidet. Zeigbar wird entsprechend vor allem Gewalt gegen ohnehin marginalisiertes Leben. Damit liefert die Arbeit nicht nur ein analytisches Werkzeug, sondern auch eine politische Diagnose, deren Schlüsse gerade im Kontext der aktuellen Faschisierung ernst genommen werden müssen.«


Robert Dörre, [rezens.tfm], 2 (2025) 20251120
(Author portrait)

Julia Willms, geb. 1992, forscht im Bereich Film- und Medienkulturwissenschaften. Sie promovierte an der Universität zu Köln im Kontext des Graduiertenkollegs »anschließen ausschließen. Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung«. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegtbildkultur und dessen Interferenzen mit öffentlichen Diskursen, mediale Gewaltdarstellung, Dokumentarfilmtheorie sowie Populärkultur und digitale Medienkulturen.

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