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Description
Ein neuer Biografiebegriff: kultur- und literaturwissenschaftliche Biografieforschung in Verbindung mit musealen Praktiken des Ausstellens von Biografien.
Das Interesse an Biografien ist ungebrochen. Sowohl die Kultur- und Literaturwissenschaften als auch die museale Praxis setzen sich mit Fragen der Biografik auseinander. Die Beiträger*innen führen erstmals theoretische und praktische Zugriffe auf Biografien zusammen, deren strukturelle Parallelen und Differenzen insbesondere hinsichtlich narrativer subjektkonstituierender Verfahren und des Umgangs mit Quellenmaterial produktiv gemacht werden können. Dabei greifen sie aktuelle Impulse aus der Akteur-Netzwerk-Theorie, Materialitäts- und Diversitätsforschung sowie Provenienz- und Besucher*innenforschung auf und tragen durch diesen Austausch dazu bei, einen neuen, umfassenderen Biografiebegriff zu etablieren.
Barbara Gribnitz (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Kleist-Museum. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sprache und Materialität.
Milena Rolka (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Kleist-Museum. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Ausstellungskonzeption und -dramaturgie.
Adrian Schliebe (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Kleist-Museum. Als Germanist und Historiker erforscht er die Geschichte der institutionellen Kleist-Pflege.



