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Description
Alles eine Frage der schlechten Erziehung? Der internationale Umgang mit jugendlicher Delinquenz um 1800.
Um das Jahr 1800 herum wird Jugend zunehmend zum Ziel neuer erzieherischer Forderungen. In Zeiten einer vermeintlich wachsenden Kriminalität junger Menschen rücken Altersgrenzen und Erziehungsverhältnisse in den Fokus - so soll z.B. die richtige Erziehung vorbeugend wirken. Die Beiträger*innen des Bandes betrachten die Konzepte und Ansprüche gegenüber jugendlicher Devianz und Delinquenz in der sogenannten »Sattelzeit« (1750-1850). Dabei gehen sie auf Quellen ein, die in unterschiedlichen Zusammenhängen zeigen, wie »verwahrloste« Jugendliche zum Problem erhoben wurden, dem u.a. mit neuartigen Anstalten begegnet werden sollte.
Michael Rocher (Dr.), geb. 1985, war wiss. Mitarbeiter im Projekt »Jugendkriminalität in der Sattelzeit « an der Universität Siegen und ist derzeit wiss. Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultur- und Sozialgeschichte des 18. Jahrhunderts, Bildungs- und Erziehungsgeschichte sowie Kindheits- und Jugendgeschichte zwischen 1650 bis 1850.
Bernd Dollinger (Prof. Dr.), geb. 1973, ist Professor für Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Theorie und Geschichte an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Jugendkriminalität, sozialpädagogische Geschichte, Folgenforschung und Professionalität.



