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Description
Wie die Blume die Wissenschaft inspiriert, Mythen erschafft und koloniale Geschichten prägt: transdisziplinäre Beiträge im Kontext der Ausstellungsreihe BLOOM.
Blumen werden begehrt, genutzt und gedeutet - als Symbole für Frieden, Leben und Erkenntnis. Sie eröffnen einen verzweigten Bedeutungsraum, der weit über das Botanische hinausreicht. Diese Anthologie versammelt Essays verschiedener Beitragender aus den Bereichen Botanik, Kulturwissenschaften, Philosophie und Kunst und begleitet die transdisziplinäre Ausstellungsreihe BLOOM. Sie untersucht, wie die Blume die Wissenschaft prägt, Mythen hervorbringt und in koloniale Kontexte eingebettet ist - und wie ihre Hybridität, Zerbrechlichkeit und Stärke neue Perspektiven auf eine verflochtene Welt eröffnen.
Flowers are desired, used, and interpreted - as symbols of peace, life, and insight. They thus open up a network of complex meanings that extends far beyond the realm of botany. This anthology brings together essays by various contributors from the fields of botany, cultural studies, philosophy, and art, and accompanies the transdisciplinary exhibition series BLOOM. It explores how the flower shapes science, gives rise to myths, and is embedded in colonial contexts - and how its hybridity, fragility, and strength reveal new perspectives on an entangled world.
Katrin Bucher Trantow ist Chefkuratorin und stellvertretende Direktorin im Kunsthaus Graz. Ihr kuratorischer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Ansätzen und Schnittstellen zwischen Kulturgeschichte, Kunstgeschichte und Kunst.
Andreja Hribernik ist seit 2023 Direktorin des Kunsthaus Graz. Zuvor war sie wissenschaftliche, künstlerische und kaufmännische Leiterin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst Koro ka (KLGU) in Slowenien. Sie arbeitete unter anderem auch am Museum für moderne Kunst in Ljubljana und an der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der komplexen Verflechtung von Museen als historische und geopolitische Räume, in denen zeitgenössische Kunst aktuelle Konflikte und Kämpfe hinterfragt und thematisiert.
Marko Mele ist wissenschaftlicher Direktor des Universalmuseum Joanneums. Der promovierte Archäologe war zuvor nach mehreren Stationen in Slowenien und Deutschland als Chefkurator für Ur- und Frühgeschichte am Universalmuseum Joanneum sowie als stellvertretender Leiter der Abteilung Archäologie & Münzkabinett tätig und leitete mehrere größere europäische Projekte. Er ist zertifizierter Kulturmanager, GmbH-Geschäftsführer und Mitglied mehreren nationaler und internationaler Fachverbände.



