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Description
Was ist an Interaktionsräumen un/real? Ein interdisziplinärer Blick auf die Entstehung, Gestaltung und Bedingung von medienspezifischen Interaktionen.
Wie entstehen medienspezifische Interaktionsräume und wie wirken sie sich auf Formen sozialer Ordnung aus? Die Beiträger*innen des Bandes betrachten das Spektrum medienspezifischer Interaktion und unterstreichen dabei die Komplexität der wechselseitig verbundenen Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen. Ansätze aus Medienwissenschaft, -linguistik und -kunst machen sozio-kulturelle Transformationen sichtbar, die durch oder in diesen sich prozessual entfaltenden Interaktionsräumen als Un/Realitäten entstehen. Der Band eröffnet damit einen interdisziplinären Blick auf die Entstehung, Gestaltung und Bedingung von medienspezifischen Interaktionen.
Clara Kindler-Mathôt ist Doktorandin und
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt
(Oder). Die Kulturwissenschaftlerin und Linguistin forscht empirisch zu
komplexen Prozessen der multimodalen Bedeutungsentfaltung in
medienspezifischen, vordergründig politischen Kontexten. Ihr Fokus liegt dabei
auf dem Zusammenspiel audiovisueller und sprachlicher Multimodalität und den
darin liegenden Potenzialen der Zuschauer*innenaffizierung.
Didem Leblebici, geb. 1996, ist Doktorandin und akademische Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Ihre Forschung konzentriert sich auf die soziolinguistischen Implikationen zeitgenössischer KI-Sprachtechnologien auf Sprachideologien und Mehrsprachigkeit.
Giacomo Marinsalta, geb. 1993, ist Grafiker und Medienkünstler. Er hat seinen Master in Europäischen Medienwissenschaften an der Universität Potsdam absolviert, wo er als wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsprojekt »Weather Reports: Wind as Media, Model, Experience« tätig war. Seine Forschung vereint visuelle Kunst und Medienökologie und befasst sich mit politischer Ästhetik und urbaner Praxis.
Till Rückwart, geb. 1994, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin und dem metaLAB (at) Berlin. In seiner Forschung verbindet er künstlerische Praxis mit Fragestellungen zu visueller Kultur und Interface Studies und fokussiert softwarebasierte Störungen als Ausgangspunkt für medienreflexive Analysen.
Anna Zaglyadnova, geb. 1990, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam. Die Medienwissenschaftlerin forscht zu Mensch-Maschine-Konfigurationen in hybriden Umgebungen, Verhältnis von Bildlichkeit und Materialität in erweiterten Realitäten und zur medialen Konfiguration des Politischen.



