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Description
Ist »Sprache« exklusiv menschlich? Über das Potenzial von transgressiven Zonen in der Sprachwissenschaft.
Informations- und Medientechnologien bringen das Bild »des Menschen« als exklusiv sprachliches Wesen an seine Grenzen: Was erscheint als sprachlicher »Standardfall«? Was bleibt bislang unberücksichtigt und warum? Und was sagen die Befunde über (sprach-)wissenschaftliche und alltagsweltliche Praktiken von Wissensproduktion über und mit Sprache aus? Die Beiträgerinnen widmen sich diversen hybriden Kommunikationskontexten, die etablierte Sprachvorstellungen herausfordern, so zum Beispiel Mensch-Maschine-, Mensch-Tier- oder mediatisierte Interaktionen. Auf Grundlage interaktiver Grenzüberschreitungen unternehmen sie eine Entgrenzung von »Sprache« - und führen so Linguistik und Kulturwissenschaften zusammen.
Dr. Rita Vallentin lehrt und forscht am Language and Media Department der
Europa-Universität Viadrina an der Schnittstelle von Sprachwissenschaft und
Soziologie.
Dorothea Horst (Dr.), geb. 1982, arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Sie lehrt und forscht an der Schnittstelle zwischen angewandter Sprach- und Medienwissenschaft zu Fragen medienspezifischen Wahrnehmens und Verstehens sowie zu epistemologischen Implikationen medialer Forschungspraktiken.
»Das Buch eröffnet Perspektiven auf ganz unterschiedliche Untersuchungsfelder und soll all jenen als Inspiration empfohlen sein, die sich für eine Linguistik interessieren, die nicht an den Grenzen eines abstrakten und individualistischen Sprachverständnisses stehen bleibt.«
Tim Hector, Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, 4 (2025) 20260309


