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Description
(Short description)
Rassismus und Raum sind reziprok verschachtelt. Carolin Mehnert bietet eine Analyse (neo-)rassistischer Strukturen mit Blick auf raumtheoretische Aspekte.
(Text)
Rassismus und Raum bedingen sich gegenseitig. (Neo-)Rassismus bedient sich raumtheoretischer Konzeptionen, um sich selbst zu konstituieren und zu legitimieren. Carolin Mehnert greift diese bisher kaum beachtete Korrelation auf, um ein relationales und reziprokes Raumverständnis als anti-rassistische Denk-, Sprech- und Handlungsweise gegen eine absolutistische Containerraum-Vorstellung produktiv zu machen. Wieso braucht Rassismus, um an sein konsequentes Ende zu gelangen, nicht nur ein biologistisch-naturalisierendes Moment, sondern gleichermaßen eine Verortung in einem absoluten und eindeutig geographisch zu fassenden Raum?
(Review)
Besprochen in:
InfoDienst Migration, 2 (2022)
(Author portrait)
Carolin Mehnert, ausgebildet an der Universität Tübingen und der Unviersity of California, Irvine, arbeitet in der freien Wirtschaft im Bereich Diversity Management.



