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Description
Eine Erkundung des vielfältigen Nachlebens des preußischen Phantasmas in Ideologemen und Motiven im 20. und 21. Jahrhundert.
Spätestens seit Germaine de Staëls Diktum von Preußens militärisch-philosophischem »Januskopf« ist Preußen eine Projektionsfläche für die unterschiedlichsten Fiktionen nationaler Identität. Das preußische Phantasma setzt sich aus einem Gewirr von Motiven und Narrativen zusammen, die sich verschieben und verzweigen, kombiniert und neuinszeniert werden. Hannelore Roth verfolgt die diskursive Vielfalt dieses Phänomens im 20. und 21. Jahrhundert. Anhand von bekannten und weniger bekannten Texten sowie der Debatte um das Berliner Schloss erkundet sie die performativen Strategien, mittels derer die Illusion einer geschlossenen Identität konstruiert wird und zugleich untergraben werden kann.
Hannelore Roth (Dr.), geb. 1991, lehrt und forscht am Institut für deutsche Literatur an der KU Leuven, an der sie 2019 promovierte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Literatur und Politik, Gender, insbesondere Männlichkeitsforschung, und Popkultur.
Besprochen in:
Monatshefte, 116/1 (2024), Bernd Fischer



