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Description
Rassismus und Neoliberalismus als Einflussfaktoren auf das Verhältnis von Eltern und Schule - Argumente für eine diskriminierungssensible Schulentwicklung.
Das Verhältnis von Eltern und Schule ist aktuell tief greifenden Veränderungen ausgesetzt. Ellen Kollender fragt nach der Rolle, die hierbei migrationsgesellschaftlichen Differenz- und Zugehörigkeitsordnungen zukommt: Wie werden Eltern in politischen Diskursen um Migration, Integration und Bildung positioniert? Welche Zuschreibungen erfahren vor allem türkisch-arabisch-muslimisch gelabelte Eltern in der Schule ihrer Kinder? Und welche Antworten entwickeln die Eltern hierauf?
Mit Blick auf Berlin wird rekonstruiert, wie sich im Zuge des neoliberalen staatlichen Wandels rassistische Grenzziehungen verschleiern und neue Einfallstore für Diskriminierung von Eltern entstehen.
Die Dispositivanalyse liefert Schlussfolgerungen für eine diskriminierungssensible Entwicklung von Schule als öffentlichem Raum.
Ellen Kollender vertritt aktuell die Professur für Heterogenität an der RPTU Kaiserslautern-Landau.
Besprochen in:
InfoDienst Migration, 3 (2020)
Tagesspiegel, 17.07.2020, Christoph David Piorkowski
Tagesspiegel, 05.08.2020, Sybille Volkholz
IDA-NRW, 3 (2020)
Fachportal Pädagogik, 2 (2021)



