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Description
(Short description)
Die Verhandlung des intersexuellen Körpers im modernen Sport - eine Analyse unter Einbezug von Soziologie, Sexualforschung und Medizin.
(Text)
Mit der Geschlechtszugehörigkeit ist eine spezifische Vorstellung von körperlicher Leistungsfähigkeit verbunden. Im Sport zeigt sich diese darin, dass eine Trennung in Männer und Frauen als grundlegende Voraussetzung erachtet wird, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Doch was bedeutet eine solche Trennung für intersexuelle Sportler_innen, die sich schon körperlich der Zweigeschlechterordnung entziehen? Dennis Krämer arbeitet aus soziologischer, medizinischer und sexualwissenschaftlicher Perspektive die existierenden Vorstellungen über Intersexualität als zeitgenössische Körperpolitiken heraus und reflektiert ihre Entstehung unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Verhältnisse.
(Review)
»Krämers Studie wirft noch einmal ein neues Licht darauf, wie das Feld des Leistungssports spezifische geschlechtliche Normalvorstellungen und damit einhergehende Heteronormativitäten reproduziert.«
Michael Staack / Lukas Schwank, Soziologische Revue, 44/1 (2021) 20210413
(Author portrait)
Dennis Krämer (Dr. phil.) ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster. In seiner Forschung befasst er sich mit der Bedeutung von Technologien in Krisensituationen sowie mit der Situation von inter- und transgeschlechtlichen Personen im Sport- und Gesundheitsbereich. Für seine wissenssoziologische Studie Intersexualität im Sport Mediale und medizinische Körperpolitiken wurde er 2020 mit einem Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet.



