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Description
(Short description)
Wie geht die Soziologie mit ihrer doppelten Mission um, einerseits in die Praxis einzuwirken und sich andererseits von jeglicher Einmischung zu distanzieren? - Grenzverhandlungen zwischen Soziologie und Gesellschaft wissenschaftssoziologisch betrachtet.
(Text)
Ein Teil der Soziologie will sich seit jeher von jeglicher Einmischung in die Praxis distanzieren, ein anderer Teil in die Gesellschaft hineinwirken. Im ersten Fall begreift die Soziologie sich als Wissenschaft, die von Außen auf die Gesellschaft schaut. Im zweiten Fall kann sie sich ihrer Zugehörigkeit zur Gesellschaft nicht entziehen. Was jedoch bedeuten diese vermeintlich widersprüchlichen Ziele für Soziolog_innen und was sagt das über das Fach selbst aus?
Natalie Mevissen untersucht das Verhältnis der Soziologie zur Gesellschaft mit Hilfe hermeneutischer Interviewanalysen und formuliert zugleich Bedingungen für eine theoretisch wie methodologisch fundierte Wissenschaftssoziologie der Soziologie. Sie plädiert für einen Perspektivwechsel: weg von einem Problemdiskurs hin zu einer Perspektive der Wahlverwandtschaft der Soziologie mit der Gesellschaft.
(Author portrait)
Natalie Mevissen (Dr. phil.) ist Senior Researcher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Ihre Forschungsinteressen sind Wissenschafts- und Innovationsforschung, Mobilitätsforschung sowie Theorie und Geschichte der Soziologie.



