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Description
Lässt sich mit nutzernahen Innovationen die Welt verändern? Tim Seitz untersucht Praktiken und Diskurse des Design Thinking - als Phänomen der Gegenwart und Kind des Neuen Geistes des Kapitalismus.
»Design Thinking« gilt als universell anwendbares Problemlösungskonzept. Durch ein emphatisches Vorgehen sollen Waren und Dienstleistungen entstehen, die wahre Bedürfnisse stillen. Damit ist das Selbstverständnis verbunden, die Welt zu verändern.
Tim Seitz war als Ethnograph in der Welt einer Berliner Innovationsagentur, wo er mit Wissenspraktiken und Transformationsversprechen gleichermaßen konfrontiert wurde. Er analysiert das Verhältnis dieser Praktiken und Diskurse und kommt in einer theoretischen Suchbewegung von der Praxistheorie zum Pragmatismus. »Design Thinking« wird so als Phänomen der Gegenwart und als Kind des neuen Geistes des Kapitalismus verstehbar.
Tim Seitz (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der Praxistheorien, ethnografischer Forschung, den Gouvernementalitätsstudien und der Wissenschaftssoziologie.
»Very enlightening book that is even amusing to read.«
Birgit Bauer, www.designkritik.dk, 2 July 2017 20170307-
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