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Description
(Short description)
Die Kopplung von Diskursanalyse und Dokumentarischer Methode eröffnet neue Perspektiven auf die professionelle Versorgung alter Menschen mit Migrationsgeschichte.
(Text)
Der stets positiv konnotierten Forderung nach »kultursensibler« Altenhilfe steht scheinbar die Veränderungsresistenz der Handlungspraxis gegenüber.
Meggi Khan-Zvornicanin rekonstruiert angesichts dieser Kluft zwei paradigmatisch verschiedene, einander jedoch ergänzende Aspekte sozialer Wirklichkeit und zeigt: Der Diskurs über die Versorgung alter Menschen mit Migrationshintergrund folgt einer ökonomisierenden Logik, indem er neue Bedarfskonstruktionen hervorbringt. Die Habitusformationen im Feld der Altenhilfe hingegen, welche als generierende Prinzipien professioneller Praxis fungieren, lassen jenseits der diskursiven Logik die »Klugheit der Praxis« zutage treten.
(Review)
»Ein lesenswertes Buch für alle VertreterInnen dieser Disziplinen, die sich nicht damit begnügen wollen, dass 'MigrantInnen eben anders sind', sondern theoretisch und empirisch fundierte Argumente für eine auf Gemeinsamkeit und Verständigung ausgerichtete Versorgung und die dafür nötige professionelle Autonomie wünschen.«
Josefine Heusinger, www.socialnet.de, 27.01.2017 20170127
(Author portrait)
Meggi Khan-Zvornicanin (Prof. Dr.) ist Diplom-Pflegepädagogin, examinierte Krankenschwester und Professorin für Pflegewissenschaften sowie Studiengangsleitung im Fachbereich Erweiterte Klinische Pflege an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften.



