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Description
(Short description)
Ü-Eier, Briefmarken, Bierdeckel - das Sammeln trivialer Objekte hat anhaltende Konjunktur. Was fasziniert die Sammler, welche Bedeutung kommt ihren Objekten zu? Eine Studie zu Geschichte und Gegenwart eines kulturellen Wissensphänomens.
(Text)
Was fasziniert Menschen am Sammeln trivialer Objekte? Welche Anstrengungen unternehmen Sammler/-innen, um ihre geliebten Objekte zu erhalten und für die Zukunft zu sichern? Welche Bedeutung kommt dabei dem Erwerb und dem Austausch von Wissen zu?
Diesen und weiteren Fragen geht das Buch nach. Es schließt an kulturwissenschaftliche und bildungstheoretische Überlegungen zu der Bedeutung von Dingen an und greift aktuelle pädagogische Problemstellungen des material turn auf. Denise Wilde zeigt das Sammeln von Objekten als eine in Geschichte und Gegenwart verbreitete Kulturtechnik, die ebenso fantasievoll wie wissensreich ist. Durch eine ethnographische Analyse von Sammeltätigkeiten Erwachsener werden lebensweltliche Praktiken fokussiert, die für die Generierung, Vermittlung und Aneignung von Wissen relevant sind.
(Review)
»Eine verständlich geschriebene Arbeit, die jedem Leser einen ersten Zugang zum Thema Wissensvermittlung und Wissensaneignung durch das Sammeln ermöglicht.«
Annika Risse, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2016) 20161018
(Author portrait)
Denise Wilde (Dr. phil.) arbeitet am Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Allgemeine Erziehungswissenschaft, Qualitative Forschungsmethoden, Materialität von Erziehung und Bildung, Ethnographie sozialer Praktiken sowie Ästhetische Bildung.



