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Description
(Short description)
Prinzessin Lillifee, Bob der Baumeister, Überraschungseier für Mädchen. Warum wird Kindern von klein auf geschlechterrollentypisches Verhalten beigebracht und welche Alternativen gibt es? Ein Plädoyer für eine Erziehung jenseits strikter zweigeschlechtlicher Normen. Jetzt in der 3. Auflage erhältlich.
(Text)
Geschlechternormen beeinflussen uns von Geburt an - bis ans Ende unseres Lebens. Welche Effekte haben sie auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen?
Vermittelt durch Eltern/Familie, Schule und Gleichaltrige sind sie bislang Teil zwischenmenschlicher Beziehungen. Dieser Band zeigt: Die konventionelle Annahme einer Zweigeschlechtlichkeit führt dazu, dass Kindern geschlechterrollentypisches Verhalten beigebracht wird, um ihre Geschlechtsidentität herauszubilden. Die Beiträge gehen den Gründen für diese Vorgehensweise nach und eröffnen die Diskussion über die Kluft zwischen den geltenden Normvorstellungen und der Pluralität unterschiedlicher Lebensentwürfe. Sie zeigen den Weg auf zu einer Kultur des Respekts und der gegenseitigen Anerkennung.
(Review)
»Die Fülle der Beiträge aus unterschiedlichen disziplinären Kontexten und die von Respekt und Anerkennung gekennzeichnete Darstellung der Problematik machen die Qualität des Bandes aus. Hervorzuheben ist, dass sich die einzelnen Autor_innen bemühen, Querverbindungen und Bezüge zwischen den einzelnen Beiträgen deutlich zu kennzeichnen, so dass Leser_innen dies durchaus auch als Leitfaden für die Auswahl ihrer Lektüre nutzen können.«
Angelika Diezinger, www.socialnet.de, 14.04.2015 20150414
(Author portrait)
Erik Schneider (Dr. med.), Psychiater und Psychotherapeut, ist freiberuflich tätig im Bereich Medizin, Recht, Erziehung und Ethik.
Christel Baltes-Löhr (Prof. em. Dr.) lehrt und forscht seit 2003 an der Universität Luxemburg zu den Schwerpunkten Pluralität, Migration, Geschlecht, Kontinuum, Nicht-Binarität sowie Trans_- und Inter_geschlechtlichkeit. Sie war von 2004 bis 2016 universitäre Genderbeauftragte. Von 2004 bis 2018 vertrat sie Luxemburg in der »EU-Helsinki Group on Gender in Research und Innovation« und war bis September 2018 ebenfalls für Luxemburg Mitglied im »Experts' Forum« des »European Institute for Gender Equality« (EIGE). Seit 2015 ist sie Mitglied des luxemburgischen Ethikrates (C.N.E.) und seit 2019 eine von drei Co-Sprecher_innen der AG Trans_ Inter_ Studies der Fachgesellschaft Geschlechterstudien.



