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Description
(Short description)
Geschlecht: unbekannt. Diese innovative Studie kann auf bisher kaum untersuchte medizinhistorische Quellen zurückgreifen. Sie vermag so ein völlig neues Bild von der Geschichte der Intersexualität zu zeichnen.
(Text)
»Gender« - zentraler Begriff der Geschlechterforschung - wurde als psychologisches Konzept im Kontext der medizinischen Normierung intersexueller Menschen in den 1950er Jahren geprägt. Seine Wurzeln reichen jedoch weit in die Geschichte des ärztlichen Umgangs mit Hermaphroditen zurück - und verweisen auf langfristige Wandlungen der Kategorie Geschlecht.
Ulrike Klöppel untersucht diese Zusammenhänge anhand der - bislang noch kaum untersuchten - medizinischen Literatur des deutschsprachigen Raums vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.__
(Review)
»Ulrike Klöppel legt mit ihrer Dissertation eine (ge)wichtige Studie vor, deren Lektüre in vielerlei Hinsicht lohnt. Allein ihre methodischen Ausführungen im Anschluss an Foucault einerseits, Fragen der Gender und Queer Studies andererseits regen zu weiteren Überlegungen an und sind entsprechend vielfältig anschlussfähig. Die Anzahl der vorwiegend medizinischen Quellen, die Klöppel bearbeitet und damit zugänglich gemacht hat, beeindruckt und schließt mehr als nur eine Lücke in der (historischen) Geschlechterforschung.«
Fabienne Imlinger, IASL online, 02.02.2011 20110202
(Author portrait)
Dr. Ulrike Klöppel ist Wiss. Mitarbeiter_in am
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität
Heidelberg und promovierte im Fach Soziologie an der Universität Potsdam und forscht zur Medikalisierung von Inter_ in Geschichte und Gegenwart, zu Trans_ in der DDR, Geschlechtergeschichte, Queer History, Psychiatrie- und Arzneimittelgeschichte sowie zur Geschichte des AIDS-Aktivismus.



