»Komteß Mizzi« : Eine Chronik aus dem Wien um 1900 (2. Aufl.)

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»Komteß Mizzi« : Eine Chronik aus dem Wien um 1900 (2. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835336247

Description

Ein »Sittenbild« aus dem Wien des Fin de Siècle - restauriert von Walter Schübler.Am 28. April 1908 werden Marcell »Graf« Veith und seine 18-jährige Tochter Marie festgenommen. Er wird der Kuppelei, sie der Geheimprostitution beschuldigt. Sie ertränkt sich noch am selben Tag in der Donau, er wird vor Gericht gestellt. Der »Skandal-Prozess« erregt weit über Wien hinaus Aufsehen. Umso mehr, als hohe Polizeibeamte, die Chefs des Sittenamts und des Sicherheitsbüros, im Tagebuch und in den Kassabüchern Maries als Kunden genannt werden. Kurz nach Verbüßung seiner Haft-strafe veröffentlicht Veith in einem Krawallblatt die Kundenliste: 205 »Cavaliere«, allesamt aus den besseren und besten Wiener Kreisen.Aus einer Unmenge zeitgenössischer Quellen und Dokumente - darunter der tausendseitige Gerichtsakt mit dutzenden Zeugenaussagen von Fiakerkutschern, Hausmeistern, Nachtportieren, Kellnern, Dienst-, Stuben- und Blumenmädchen, Bordellwirtinnen und Prostituierten - rekonstruiert Walter Schübler aus nächster Nähe den beklemmenden Fall der Marie Veith. Walter Schübler, geb. 1963, Publizist mit Schwerpunkt Biografik, lebt in Wien. 2014 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Publizistik. Veröffentlichungen u.a.: Anton Kuh. Biographie (2018); Anton Kuh: Werke(Hg., 2016); Gottfried August Bürger, Biographie (2012). »ein überzeugenderes Verfahren der Vergegenwärtigung als jede interpretierende und historisch einbettende Ausgestaltung« (Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2020) »ein Panorama der Doppelmoral dieser Epoche« (Joachim Riedl, Die ZEIT Österreich, 26.03.2020) »eine lesenswerte Chronik des Falles« (Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 01.08.2020) »ein Lehrstück in Sachen Doppelmoral in der Belle-Epoque-Gesellschaft.« (Paula Pfoser, ORF.at, 25.04.2020) »Walter Schübler hat keinen Roman geschrieben, sondern etwas noch Spannenderes.« (Wiener Zeitung extra, 30./31.05.2020)

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