Wege aus dem »Dritten Reich« : Die Entnazifizierung der Hamburger Universität als ambivalente Nachgeschichte des Nationalsozialismus (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte)

個数:

Wege aus dem »Dritten Reich« : Die Entnazifizierung der Hamburger Universität als ambivalente Nachgeschichte des Nationalsozialismus (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835334687

Description

Die bisher umfassendste Studie zur Entnazifizierung einer deutschen Universität.Dem Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus folgte die umfangreichste politische Überprüfung, die es bis dahin gegeben hatte: die Entnazifizierung. Für die Besatzungsmächte waren dabei die Hochschulen von besonderer Bedeutung, da diese sich bereitwillig in den Dienst des NS-Regimes gestellt hatten und nach 1945 für eine Demokratisierung zentral waren. Nach den 1933 einsetzenden Entrechtungen vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler markiert die Entnazifizierung eine erneute politische Erschütterung der Hochschulen - nun unter umgekehrten Vorzeichen.Am Beispiel der Universität Hamburg, an der 1945 zunächst über die Hälfte des Lehrkörpers entlassen wurde, beschreibt die preisgekrönte Studie von Anton F. Guhl biographische Brüche, institutionelle Zäsuren und zugleich große allgemeine Kontinuitäten. Die Entnazifizierungswege der Hamburger Professoren zeigen den personalisierten Charakter der Entnazifizierung und den häufig unterschätzten Einfluss deutscher Akteure. Diese Selbstentlastungsprozesse hatten entscheidende Wirkung auf die Vergangenheitskonstruktion in der Nachkriegsgesellschaft. Ihre Untersuchung eröffnet neue Perspektiven auf die Arbeitsweise der »Mitläuferfabrik«. Anton F. Guhl, geb. 1983, ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Dissertation über die Entnazifizierung der Hamburger Universität wurde 2017 mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik ausgezeichnet; 2015 wurde ihm der Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache verliehen. »ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Universität Hamburg, die ohne diese Arbeit unvollständig erzählt wäre« (Irene Strenge, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte, Band 105, 2019) »Besonders hervorzuheben sind die kluge Analyse der Entnazifizierung und ihrer Mechanismen. (...) Die Lektüre lohnt sich.« (Karsten Jedlitschka, Historische Zeitschrift, Bd. 310/2020) »Guhls Dissertationsschrift ist vorbildlich gearbeitet, außerordentlich gut geschrieben und in jedem Fall ein Gewinn für die (juristische) Zeitgeschichte.« (Sarah A. Bachmann, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte 2020) »Eine bemerkenswerte wissenschaftliche Leistung.« (Jörg Berkemann, Journal der Juristischen Zeitgeschichte, 1/2021) »Die Arbeit holt das nach, was längst hätte erarbeitet werden müssen. Sie vermittelt ein Stück Nachkriegsgeschichte, das nicht mehr präsent ist.« (Jörg Berkemann, Journal der Juristischen Zeitgeschichte, 1/2021)