Alle Wege führen über Rom : Beziehungsgeflecht und Karrieren von Klerikern aus Hannover im Spätmittelalter (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 302) (2021. 572 S. 62 Abb. 230 mm)

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Alle Wege führen über Rom : Beziehungsgeflecht und Karrieren von Klerikern aus Hannover im Spätmittelalter (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 302) (2021. 572 S. 62 Abb. 230 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835334557

Description


(Text)
Eine »Seilschaft« bürgerlicher Kleriker aus Hannover, die mit Verbindungen zum Vatikan Karriere in Norddeutschland machen.Die römische Kurie, der größte Hof Europas im Spätmittelalter, war der Sehnsuchtsort aller Kleriker. Wer an der Kurie ein Verwaltungsamt erlangte, hatte Zugang zu Informationen und konnte Protektoren gewinnen - unschätzbare Vorteile im Wettbewerb um Kirchenstellen in den Fürstentümern.Eine außergewöhnliche Karriere gelang dabei einer »Seilschaft« aus Hannover in einer besonderen Konstellation: Das Große Schisma 1378-1417 begünstigte erstmals deutsche Kleriker, die dann andere nachzogen. Obgleich Bürgersöhne, gelangten Mitglieder dieser Gruppe auf Bischofsthrone und erreichten Prälaturen an Dom- und Stiftskirchen. Dies verdankten sie dem Studium in Italien, der Protektion hoher Kurialer sowie Verbindungen nach Norddeutschland, zu Freunden oder Verwandten.In zehn eng verflochtenen Aufsätzen werden die Lebenswege der einzelnen Mitglieder dieser Gruppe nachgezeichnet und die Bedingungen ihrer Karriere untersucht. Die Quellengrundlage hierfür stammt aus dem Vatikanischen Archiv, regionalen Archiven und den gedruckten Quellen des Nordostens Europas. Dabei geht es vor allem um die Regeln der sozialen Mobilität und um das Beziehungsgeflecht, das unsere Helden stützte.
(Review)
»Die Landesgeschichte verdankt Brigide Schwarz ein Werk von bleibendem Wert.« (Ludwig Schmugge, Jahrbuch für die Geschichte Ost- und Mitteleuropas, August 2021) »Mediävistinnen und Mediävisten in aller Welt wissen die Erträge (ihrer) Arbeit zu würdigen.« (Detlev Kraack, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, März 2022) »Tief hat (Schwarz) für das kenntnisreiche und detailsatte Werk in römischen und hannoverschen Archiven geforscht - und herausgearbeitet, dass Netzwerke schon damals nicht hinderlich waren, um Pfründen zu ergattern.« (Simon Benne, HAZ, 17.10.2022) »Akribisch hat Schwarz aufgedröselt, wie die Hannover-Connection funktionierte - und so ein vergessenes Stück Geschichte neu entdeckt.« (Simon Benne, HAZ, 17.10.2022)
(Author portrait)
Brigide Schwarz war Historikerin und Altphilologin, arbeitete kurze Zeit als Lehrerin und lehrte seit 1970 an der Universität Hannover mit Forschungsaufenthalten am DHI in Rom. Seit 1998 war sie im Ruhestand und lebte bis zu Ihrem Tod 2019 in Berlin.

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