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Description
(Short description)
Die Arbeit befasst sich mit einer umstrittenen Frage des Transportrechts. Die Autorin zeigt, dass das Übereinkommen über den internationalen Straßengütertransport (CMR) nur dann gilt, wenn das Gut ausschließlich auf der Straße befördert wird, nicht hingegen für die Straßenteilstrecke eines sogenannten multimodalen Transports, zu der andere Beförderungsabschnitte hinzutreten.
(Text)
Die Arbeit behandelt den sachlichen Geltungsbereich des bereinkommens ber den Bef rderungsvertrag im internationalen Stra eng terverkehr, der CMR. Sie stellt heraus, dass das bereinkommen (mit Ausnahme der in Art. 2 CMR geregelten F lle) nur f r den ausschlie lichen Stra entransport, nicht aber f r die Stra enteilstrecke eines multimodalen Transports gilt. Diese Frage ist international umstritten. Der englische Court of Appeal hatte die CMR auch auf die Stra enteilstrecke im multimodalen Transport angewandt, der BGH erteilte ihrer Geltung hingegen eine klare Absage.Die Arbeit stellt im Rahmen einer Auslegung des bereinkommenstextes dar, dass die CMR insbesondere nach ihrem Wortlaut und ihrer Entstehungsgeschichte nur f r den ausschlie lichen Stra entransport gilt. Weiter wird belegt, dass sich die Vorschriften der CMR nicht konsequent und sinnvoll auf die Teilstrecke eines weitergehenden Transports beziehen lassen. Das zeigt auch ein Vergleich mit den Standardbedingungen der Privatwirtschaft, die den multimodalen Transport heute regeln. Danach entspricht nur die Regulierung von G tersch den nach der CMR ann hrend den Regelungen, die heute vertraglich vereinbart werden.



