Erziehen ohne Strafen : Zur Kritik der pädagogischen Strafforschung (Ethik im Unterricht 14) (2023. 120 S. 21 cm)

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Erziehen ohne Strafen : Zur Kritik der pädagogischen Strafforschung (Ethik im Unterricht 14) (2023. 120 S. 21 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783830946441

Description


(Short description)
Pädagogische Reflexion hat es sich seit der Aufklärung stets erneut zur Aufgabe gemacht, das Verhältnis von Freiheit und Zwang zugunsten des Educanden aufzulösen. Solche Auflösung ist jedoch mit der Tabuisierung der Strafe in der deutschsprachigen pädagogischen Theorie, Forschung und Praxis seit den 1970er Jahren vereinseitigt worden. Stattdessen - so wird in dem vorliegenden Band argumentiert - wird eine radikale Infragestellung der Strafe im pädagogischen Kontext benötigt, die den gesellschaftlich produzierten Schein ihrer eigenen Notwendigkeit mitreflektiert und so zu dessen Überwindung beiträgt.
(Text)
Pädagogische Reflexion hat es sich seit der Aufklärung stets erneut zur Aufgabe gemacht, das Verhältnis von Freiheit und Zwang zugunsten des Educanden aufzulösen. Solche Auflösung ist jedoch mit der Tabuisierung der Strafe in der deutschsprachigen pädagogischen Theorie, Forschung und Praxis seit den 1970er Jahren vereinseitigt worden. Statt die empirischen, sprich gesellschaftlich produzierten Verhältnisse unter die Lupe zu nehmen, die Zwang und Strafe überhaupt zu pädagogisch relevanten Kategorien machen, münden Maßnahmen wie classroom management, Streitschlichtung und Trainingsraum in eine Ausgliederung der Strafproblematik aus der Pädagogik, welche deren Zusammenhang unkenntlich macht. An einer solchen Delegation pädagogischer Verantwortung an vorgeblich außer- bzw. vorpädagogische Prozesse und Akteure ist die pädagogische Forschung nicht unbeteiligt: Dem Paradigma von Michel Foucaults Gouvernementalität sowie des damit einhergehenden Machtbegriffs folgend, wird Strafe nur noch als Teil einer ontologischen Struktur begriffen, aus der es kein Entrinnen geben kann. Stattdessen benötigt es eine radikale Infragestellung der Strafe im pädagogischen Kontext, die den gesellschaftlich produzierten Schein ihrer eigenen Notwendigkeit mitreflektiert und so zu dessen Überwindung beiträgt.
(Review)
Das Buch eignet sich sehr für Foucault-Interessierte sowie für Personen, welche sich mit grundsätzlichen Fragen der Erziehung und Bildung auseinandersetzen wollen.[...] gleichzeitig kann das Buch auch eine Reflexionsgrundlage des eigenen Handelns anbieten. Jakob Humm, in: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschafent, 45/2 (2023), S. 221.
(Author portrait)
Sebastian Gräber studierte Erziehungswissenschaft und Philosophie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Münster. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der pädagogischen Ethik, der Disziplin- und Theoriegeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts sowie der epistemologischen Grundlagen der Erziehungswissenschaft.

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