Pop the Nation : Die Nation als Ressource und Argument in Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung (Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung)

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Pop the Nation : Die Nation als Ressource und Argument in Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung (Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783830946144

Description

Die komplexe Schnittmenge von populären Kulturen, Nationalem und Nationalistischem ist Thema dieses Tagungsbandes. Ziel ist es, den oft mythisch-vagen und affektiv konturierten Umgang mit Ikonografien und Erzählungen des 'Nationalen' zu durchdringen, ihn in Fallstudien zu zerlegen und anhand konkreter Beispiele zu fassen. Der Blick liegt auf der herausragenden Rolle der Unterhaltungs- und Vergnügungskulturen als alltäglicher Schnittstelle zwischen nationalen Makropolitiken und den (vor-)politischen Alltagspraxen breiter Bevölkerungsteile. Theoretische Überlegungen zu Populärkultur, Nation und Nationalismus bilden einen Rahmen für diesen Zugang. Wie veralltäglichen die populären Kulturen Nationales und Nationalismus? Wie durchdringen sich Unterhaltung, Vergnügung und das Nationale im Alltag und welche Bedeutungsverschiebungen, Resonanzräume und Medienpraxen entstehen so? In sechzehn Beiträgen durchdringt dieser Tagungsband das oft mythisch-vage und emotionale Verhältnis von Populärkultur und Nationalem mit konkreten Fallstudien. Der Blick liegt auf der herausragenden Rolle der Unterhaltungs- und Vergnügungskulturen als Schnittstelle zwischen nationalen Makropolitiken und den (vor-)politischen Alltagspraxen breiter Bevölkerungsteile. Theoretische Überlegungen zu Populärkultur, Nation und Nationalismus bilden den Rahmen für diesen Zugang, der zugleich einen Überblick über aktuelle empirisch-kulturwissenschaftliche und europäisch-ethnologische Positionen zum Thema bietet. Manuel Trummer, Dr. phil, arbeitet als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Vergleichende Kulturwissenschaft im Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg. Forschungsschwerpunkte sind Populare Musikkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts, Traditionale Phänomene im Prozess der Modernisierung sowie Ernährungskulturen im historischen und europäischen Vergleich. Moritz Ege ist Professor für Empirische Kulturwissenschaft/Populäre Kulturen an der Universität Zürich. In seinen ethnografischen, kulturanalytischen und historischanthropologischen Forschungen über Themen wie kulturell-politische Elitenkritik, die jugendkulturelle Stilisierung des "Prolligen", Diskotheken in der DDR oder "Afroamerikanophilie" in der BRD der 1960er/1970er-Jahre geht es auch um populäreMusik. Er ist seit einigen Jahren Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zu "Conjunctural Analysis". Zur akademischen Laufbahn: Studium der Europäischen Ethnologie, Philosophie und Amerikanistik an der HU Berlin mit einem Abstecher an die Brown University; Promotion an der HU Berlin, weitere Stationen waren das ISGV Dresden, die LMU München und die Universität Göttingen. Irene Götz: Professorin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München; Redakteurin und Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für Volkskunde. Forschungsschwerpunkte: Identitätspolitik/nationale Selbst- und Fremdbilder, Arbeits- und Organisationsethnographie, Biographieforschung, Neuer Nationalismus in Europa, Familienforschung. Aktuelles DFG-Forschungsprojekt "Prekärer Ruhestand. Arbeit und Lebensführung von Frauen im Alter" (2015-2018). Veröffentlichungen u.a.: gemeinsam mit Miriam Gutekunst et al. (Hrsg.). (2016). Bounded Mobilities. Ethnographic Perspectives on Social Hierarchies and Global Inequalites. Bielefeld; gemeinsam mit Johannes Moser et al. (Hrsg.). (2015). Europäische Ethnologie in München. Ein kulturwissenschaftlicher Reader (Münchener Beiträge zur Volkskunde, Bd. 42). München; (2016). Zurück nach Europas Mitte. Ethnografische Erkundungen zu identitätspolitischen Positionierungen im nordöstlichen Europa am Beispiel der litauischen Hauptstadt Vilnius. In Daniel Drascek (Hrsg.), Kulturvergleichende Perspektiven auf das östliche Europa. Fragestellungen, Forschungsansätze und Methoden (Regensburger Schriften zur Volkskunde/Vergleichenden Kulturwissenschaft , Bd. 29). (S. 33-54). Münster u.a. Laura Niebling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg. Von 2018 bis 2019 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt "Musikobjekte der populären Kultur" an der Hochschule fur Musik Franz Liszt Weimar im Teilprojekt "Speichern und Sammeln" tätig. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Mediengeschichte und Erzählstrukturen populärer Kulturen - insbesondere der Netzkulturen -, die Rollevon Materialität in Mediendiskursen und derzeit in einem Habilitationsprojekt die Geschichte digitaler Infrastrukturen in der deutschen Medizin. Publikationen u. a.: Rockumentary. Theorie, Geschichte, Industrie (2018). Dr. Stefanie Samida, 1993-1999 Magisterstudium der Ur- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Mittelalterlichen Geschichte in Tübingen und Kiel; 1999-2001 Diplom-Aufbaustudium der Medienwissenschaft-Medienpraxis; Promotion 2005; danach unter anderem von 2008-2010 Forschungsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung; 2011/12 Junior Fellow am Berliner Exzellenzcluster »Topoi«; 2012-2015 Projektleiterin im Forschungsprojekt »Living History. Reenacted Prehistory between Research and Popular Performance« am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; seit Oktober 2015 Nachwuchsgruppenleiterin im Projekt heiEDUCATION der Heidelberg School of Education, eine hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, sowie seit 2017 Privatdozentin an der Universität Zürich. 1994-2000 Studium der Geschichte sowie der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie in Tübingen, Aix-en-Provence und Freiburg i. Br.; Promotion 2006; seit 2007 Mitarbeiterin und seit 2010 Projektleiterin in der DFG-Forschergruppe 875 »Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen« an der Universität Freiburg mit einem Projekt zur Germanen- und Keltenrezeption in Vergangenheit und Gegenwart. Manuel Trummer, Dr. phil, arbeitet als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Vergleichende Kulturwissenschaft im Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg. Forschungsschwerpunkte sind Populare Musikkulturen des 20. und 21. Jahrhunderts, Traditionale Phänomene im Prozess der Modernisierung sowie Ernährungskulturen im historischen und europäischen Vergleich. Jens Wietschorke ist seit Oktober 2016 als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien sowie seit 2015 als Akademischer Rat am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Er promovierte 2009 an der HU Berlin und arbeitete zwischen 2009 und 2015 als Universitätsassistent am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, wo er 2015 auch habilitierte. Forschungsschwerpunkte/-interessen: Historische Kulturanalyse, Stadtanthropologie, Raum- und Architekturforschung, Politische Kulturgeschichte der Religion, Wissenschaftsgeschichte. Der Band ist sehr gut lektoriert und enthält spannende Fallstudien, vor allem zu aktuellen Phänomenen. [...] Es ist den scharf- und tiefsinnigen Analysen zu wünschen, [...] dass sie über das Fach hinaus in gesellschaftlich breiteren Kanälen widerhallen. Johannes Müske, in: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft, Heft 2/2024, S. 354-357

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