Bezugnahmen auf den Nationalsozialismus in der populären Musik : Lesarten zu Laibach, Death In June, Feindflug, Rammstein und Marduk (Populäre Kultur und Musik 35) (2022. 528 S. 23.5 cm)

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Bezugnahmen auf den Nationalsozialismus in der populären Musik : Lesarten zu Laibach, Death In June, Feindflug, Rammstein und Marduk (Populäre Kultur und Musik 35) (2022. 528 S. 23.5 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783830942528

Description


(Short description)
Bezugnahmen auf den Nationalsozialismus haben in der populären Musik auch jenseits der extremen Rechten eine lange Geschichte: Bands wie Throbbing Gristle, Joy Division, Christian Death, Cradle of Filth haben auf den Nationalsozialismus oder dessen populärkulturelle Repräsentationsformen verwiesen. Spätestens mit Rammsteins Tabubruch im Videoclip Deutschland sind kontroverse künstlerische Bezugnahmen auf die NS-Zeit im musikalischen 'Mainstream' angekommen. Wie können derartige Inszenierungen gedeutet werden und wie kann unsere Gesellschaft damit umgehen?
Reinhard Kopanski entwirft ein Modell zur Beschreibung komplexer NS-Bezüge in populärer Musik und bietet dadurch eine differenzierte Alternative jenseits von (gewollten) Empörungsautomatismen. In fünf Fallstudien zeigt er auf Grundlage detaillierter Analysen von Songs, Artworks und Videoclips unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten auf.

(Text)
Bezugnahmen auf den Nationalsozialismus haben in der populären Musik auch jenseits der extremen Rechten eine lange Geschichte: Bands wie Throbbing Gristle, Joy Division, Christian Death, Ministry, Saltatio Mortis, Cradle of Filth - sie alle haben in ihren Arbeiten auf den Nationalsozialismus oder dessen populärkulturelle Repräsentationsformen verwiesen. Spätestens mit Rammsteins (neuerlichem) Tabubruch im Videoclip Deutschland sind kontroverse künstlerische Bezugnahmen auf die NS-Zeit im musikalischen 'Mainstream' angekommen. Wie können derartige Inszenierungen gedeutet werden und wie kann unsere Gesellschaft damit umgehen?
Reinhard Kopanski entwirft ein Modell zur Beschreibung komplexer NS-Bezüge in populärer Musik und bietet dadurch eine differenzierte Alternative jenseits von (gewollten) Empörungsautomatismen. In fünf Fallstudien zeigt er auf Grundlage detaillierter Analysen von Songs, Artworks und Videoclips jeweils unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten auf. Die musikwissenschaftliche Studie trägt zur Sensibilisierung gegenüber NS-Bezügen bei, leistet einen Beitrag zur Erinnerungskultur und fördert zugleich Souveränität im Umgang mit provokanter Kunst.
(Review)
Obwohl das Buch eine beachtliche Länge aufweist, ist es sehr angenehm zu lesen. Kopanski stellt jeden seiner Gedankengänge klar vor, so dass sich seine Argumentation gut nachvollziehen lassen. Die ausgewählten Fallbeispiele zeigen gut verschiedene Facetten des breiten Spektrums dieses Themas, da Bands ausgewählt wurden, die in unterschiedlichen Musikgenres zu Hause sind und aus unterschiedlichen Ländern kommen. Hoff, Lasse vom, in: MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews, Jg. 41 (2024), Nr. Sonderpublikation 5, S. 7-9. DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23137.
(Author portrait)
Dr. Reinhard Kopanski studierte Musik-, Politik- und Medienwissenschaft in Bonn. Von 2014 bis 2021 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für populäre Musik und Gender Studies der Universität Siegen und promovierte 2019 im Fach Musikwissenschaft. Aktuell ist er als wissenschaftlicher Koordinator des von der Volkswagen Stiftung geförderten, internationalen Projekts "Popular Music and the Rise of Populism in Europe" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig (www.musicandpopulism.eu). Zudem ist er assoziiertes Mitglied des Sonderforschungsbereichs 1472 "Transformationen des Populären" (https://sfb1472.uni-siegen.de). Im Sommer 2022 startet er an der Universität Siegen sein von der DFG gefördertes Forschungsprojekt "Musik, Religion und Politik - Konservatismus in der musikalischen Praxis evangelikaler Christ_innen in Rap, Pop und Metal".

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