Description
(Short description)
Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Stadtteil in Brooklyn, New York, wurde zum Gegenstand und Untersuchungsraum mehrmonatiger Feldforschungen, weil ihn eine außergewöhnliche Diversität kennzeichnet. Ziel der ethnografischen Erkundungen war es nachzuvollziehen, wie Differenz vor Ort erfahren wird und das zwischenmenschliche Miteinander prägt. Unter Berücksichtigung lokaler Spezifika gewährt die Studie einen Einblick in die konkrete Ausgestaltung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur und lässt die multiplen, situativ bedingten Beziehungskonstellationen eines Alltags sichtbar werden.
(Text)
Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Stadtteil in Brooklyn, New York, steht im Mittelpunkt dieser Studie: Kensington. Er wurde zum Gegenstand und Untersuchungsraum mehrmonatiger Feldforschungen, weil ihn eine außergewöhnliche Diversität kennzeichnet. Ziel der ethnografischen Erkundungen war es nachzuvollziehen, wie Differenz vor Ort erfahren wird und das zwischenmenschliche Miteinander prägt. Unter Berücksichtigung lokaler und stadtbezogener Spezifika sowie globaler Entwicklungen gewährt die Studie einen tiefergehenden Einblick in die konkrete Ausgestaltung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur und lässt die multiplen, situativ bedingten Beziehungskonstellationen eines Alltags in Vielfalt sichtbar werden.
(Review)
Die Lektüre dieser Studie ist nicht nur für kritische Migrationsforscher_innen aufschlussreich, sondern ebenso für alle Personen, die einen ersten umfassenden Einblick in das Themenfeld gewinnen möchten. Insofern eignet sich die Arbeit trotz ihres Umfangs auch als Good Practice-Beispiel in der universitären Lehre. Pearl-Sue Carper, in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 19.08.2021.
(Author portrait)
Dr. Johanne Lefeldt: Studium der Kulturanthropologie/Volkskunde, Anglistik und Philosophie sowie des Zusatzstudiengangs Europäische Migration an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Promotion im Fach Kulturanthropologie/Volkskunde mit einer Arbeit zu den Alltagsbeziehungen der Bewohner eines multikulturellen Stadtviertels in Brooklyn, New York; seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin ebd. am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Stadt- und Migrationsforschung, Interethnik, qualitative Forschungsmethoden und visuelle Anthropologie.