Autorenrunden : Kinder entwickeln literale Kompetenzen. Eine interdisziplinäre theoriebildende Studie zu Gesprächen über eigene Texte in der Grundschule. Dissertationsschrift. (2019. 530 S. 24 cm)

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Autorenrunden : Kinder entwickeln literale Kompetenzen. Eine interdisziplinäre theoriebildende Studie zu Gesprächen über eigene Texte in der Grundschule. Dissertationsschrift. (2019. 530 S. 24 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783830941101

Description


(Short description)
Die Studie entwirft für das Unterrichtsformat der Autorenrunden kulturelle, sprachlich-strukturelle und subjektive Perspektiven zur Entwicklung einer literalen Unterrichtskultur im Schreibunterricht der Grundschule. Im Kern geht es um die Praktiken der Kinder beim Vorstellen selbstverfasster Texte und bei der gemeinsamen Beratung mit der gesamten Klasse über Wirkung und Machart ihrer Texte.
Die Studie entwirft gegenüber dem marktbeherrschenden Diskurs zu Schreibkompetenzen alternative Impulse für eine zukünftige praxisorientierte Schreibforschung. Zugleich finden Lehrkräfte in den zahlreichen Analysen und vorgestellten Materialien zur Praxis der Autorenrunden vielfältige Anregungen für den eigenen Schreibunterricht.
(Text)
Die literale Praxis im Schreibunterricht der Grundschule ist bisher kaum theoretisch reflektiert worden. Die Studie entwirft für das Unterrichtsformat der Autorenrunden kulturelle, sprachlich-strukturelle und subjektive Perspektiven zur Entwicklung einer literalen Unterrichtskultur. Im Kern geht es um die Praktiken der Kinder beim Vorstellen selbstverfasster Texte und bei der gemeinsamen Beratung mit der gesamten Klasse über Wirkung und Machart ihrer Texte.
Vier Diskursfelder werden für die theoretische Erschließung von Autorenrunden gewählt. Aus praxistheoretischer Perspektive wird insbesondere die soziale Praxis des literalen Agierens in Autorenrunden reflektiert. Aus sprachlich-textueller Sicht werden die Wege der Begutachtung von Qualität in Kindertexten betrachtet. Aus hermeneutischer Sicht werden die gemeinsamen Prozesse des Verstehens und der Verständigung untersucht, und aus kindheitsforschender Sicht wird die innere Logik einer Orientierung des Schreibunterrichts an den Erfahrungen und Ressourcen der Kinder thematisiert.
Die Studie entwirft gegenüber dem marktbeherrschenden Diskurs zu Schreibkompetenzen alternative Impulse für eine zukünftige praxisorientierte Schreibforschung. Zugleich finden Lehrkräfte in den zahlreichen Analysen und vorgestellten Materialien zur Praxis der Autorenrunden vielfältige Anregungen für den eigenen Schreibunterricht.
(Review)
Entstanden ist ein zwar theoretisches Werk, aus dem Lehrende aber durch die zahlreichen vorgestellten Materialien und Analysen aus der Praxis vielfältige Impulse für den eigenen Schreibunterricht gewinnen können. Claudia Osburg, in: Deutsch differenziert 3/2020, S. 48.
(Author portrait)
Beate Leßmann arbeitet als Studienleiterin für das Fach Deutsch am IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein) und als Lehrerin an einer Grundschule. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen, Filme und Unterrichtsmaterialien. Ihre Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von Unterrichtspraxis und Schreibforschung aus.www.beate-lessmann.de

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