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Description
(Short description)
"Was ist eigentlich ein Problem? Wie, in welchen Kontexten und bei wem entsteht es? Auf welche Weise kann es inszeniert werden?" Die vielfältige Auseinandersetzung mit diesen Fragen ist der erste und wichtigste Schritt, um jene fachspezifischen Lernprozesse anzustoßen und zu verstehen, die aus problemhaltigen Lernarrangements erwachsen. Dieser Band dokumentiert wesentliche Perspektiven zum problemorientierten Fachunterricht. Er soll dazu beitragen, Chancen und Grenzen des Problemlösens - auch jenseits der Kompetenzdebatte - für die schulische Bildung zu erschließen.
(Text)
"Was ist eigentlich ein Problem? Wie, in welchen Kontexten und bei wem entsteht es? Auf welche Weise kann es inszeniert werden?" Wenngleich solche und weitere Fragen für die Gestaltung eines problemorientierten schulischen Fachunterrichts relevant sind und Tag für Tag aufs Neue bedacht werden, so fällt es dennoch schwer, klare Antworten zu formulieren. Aber genau deshalb ist die vielfältige Auseinandersetzung damit der erste und wichtigste Schritt, um jene fachspezifischen Lernprozesse anzustoßen und zu verstehen, die aus problemhaltigen Lernarrangements erwachsen.
Dieser Sammelband dokumentiert wesentliche Perspektiven zum problemorientierten Fachunterricht, die im Rahmen einer Arbeitstagung im Juli 2015 an der Universität Siegen diskutiert worden sind. Dabei haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Musikpädagogik gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Kunst, Philosophie, Mathematik, Geschichte und Politik dem Problembegriff angenähert. Als "Expedition ins Ungewisse" (Wagenschein) unternahmen sie an zwei Tagen fachspezifische sowie disziplinübergreifende Erkundungen und fokussierten dabei sowohl zentrale Begrifflichkeiten (wie Problem, Aufgabe, Kompetenz oder "Widerfährnis") als auch konkrete didaktisch-methodische Fragestellungen für eine problemorientierte Unterrichtsgestaltung. Der Tagungsband möchte dazu beitragen, Chancen und Grenzen des Problemlösens - auch jenseits der Kompetenzdebatte - für die schulische Bildung zu erschließen.
(Author portrait)
Susanne Dreßler ist Juniorprofessorin für Musikpädagogik an der Europa-Universität Flensburg. Nach dem Studium für gymnasiales Lehramt (Musik, Deutsch), Elementare Musikpädagogik sowie Klavierpädagogik (1999-2006) in Leipzig promovierte sie im Kontext der Ganztagsschulforschung an der Universität Bremen. Im Studienjahr 2014/2015 übernahm sie die Vertretung der Professur für Musikpädagogik an der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte fokussieren den problemorientierten Musikunterricht sowie Fragen der ästhetischen Bildung und befassen sich mit qualitativ-empirischen Forschungszugängen zu musikbezogenen Schulentwicklungsprojekten.Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Siegen, Historisches Seminar / Didaktik der Geschichte, und Oberstudienrat am Ev. Gymnasium Siegen-Weidenau.