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Description
(Text)
Die Lyrik in diesem Band kreist überwiegend um düstere Themen: Sexueller Kindesmissbrauch, eine lieblose Kindheit, Angst, Schmerz, Trauer und jenes namenlose Entsetzen des verlassenen, gequälten Kindes. Die Autorin findet beklemmende Metaphern, so dass dem Leser ein Einblick in die Abgründe einer menschlichen Seele gewährt wird und sich ihm eine kalte Hand auf die Seele legt.
Und doch ist es keine Lektüre, die einen hinabzieht und depressiv zurücklässt. Immer wieder blitzen auch helle Momente auf: Hoffnung, unbändiger Lebenswille, vitaler Kampf ums Überleben und Einsichten, die Zuversicht und Trost vermitteln. Kleine Oasen in der Wüste menschlicher Einsamkeit.
Nicht zuletzt ist es auch ein Versuch der Autorin, das Erlebte zu verarbeiten und ihr Schweigen über den sexuellen Missbrauch zu brechen. Und sie gibt jenen eine Stimme, die keine haben: den Kindern.
(Author portrait)
Rosalie Wunder wurde im Oktober 1986 geboren und hat ihre Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt in Sachsen verbracht. Bereits als Jugendliche begann sie mit dem Schreiben, versuchte so ihre von Gewalt geprägte Kindheit aufzuarbeiten. Im Januar 2012 war es dann soweit: Die inzwischen in Baden-Württemberg lebende Autorin veröffentlichte ihr erstes Buch "Stille Wasser sind schmutzig".



