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Description
(Text)
Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, ein für das 19. Jahrhundertin Frankreich prägendes literarästhetisches Prinzip zu untersuchen,den hispanisierenden Exotismus in der komischen Oper.Durch das gesamte »lange« 19. Jahrhundert, d.h. vom Ende des 18.bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zieht sich eine ebenso zielgenauewie diffuse Situierung von komischen Opern im spanischen Milieu.Neben dem »Weltschlager« Carmen gibt es Hunderte von Werken mithispanisierenden Elementen, deren Entwicklung, Verfeinerung undmeisterlicher Verarbeitung hier exemplarisch aufgezeigt werden.Dabei stand im Fokus auch das ausgewogene interdisziplinäre Miteinandervon Text und Musik. Der uralte Streit um den Primat vonText oder Musik ist irrelevant, das häufig gering geschätzte Librettogewinnt entsprechende Bedeutung.Besonderes Augenmerk gilt daher dem wohl berühmtesten OpernlibrettistenFrankreichs, Eugène Scribe und seinem kongenialen Musikerkollegen,D.F.E. Auber. Der Bogen spannt sich vom Hispanismusals Quell der Lebensfreude über dessen verkappte Gesellschaftskritikbis hin zum parodistischen Gebrauch bei Offenbach und Ravel.
(Author portrait)
Die AutorinBrigitte Degenhardt studierte Anglistik, Romanistik (Staatsexamen inEnglisch, Französisch und Spanisch). Nach ihrem Studium war sie amGymnasium tätig, zuletzt als Oberstudiendirektorin; danach Promotion;musikalische Kenntnisse durch 60-jährige Tätigkeit als Orchestergeigerin.



