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Description
(Text)
Die mittlerweile mehr als 200 Jahre umspannende Karoline von Günderrode-Rezeption zeigt auf exzeptionelle Art die Macht biografischer Konstruktionen, postumer Mythisierungen und kulturgeschichtlicher Dispositive. In Anlehnung an Mieke Bal wird Karoline von Günderrode hier als 'cultural text' gelesen, mittels der Asteriske als unabgeschlossenes Konstrukt gekennzeichnet und ausgehend von mehreren wissenschaftlichen Perspektivierungen (u. a. 'Romantik'-Begriff, Bild- und Namenstheorie) analysiert. Damit kann unter anderem ein umfassendes kulturelles Blick-Bild-System nachvollzogen werden, das sich immer wieder an Vorstellungen einer 'idealen Weiblichkeit' versucht. Modi des historischen Verstehens und Verfahren der Biografie-schreibung werden einer produktiven Kritik unterzogen und es gelingt damit die Etablierung einer neuen Form der Rezeptionsanalyse.
(Author portrait)
Marina Rauchenbacher, Studium der Germanistik in Salzburg & Wien, wiss. Mitarbeiterin des FWFProjekts Kunst im Text, Mitherausgeberin des Handbuchs der Kunstzitate (2011), seit 2009 Assistentin am Inst. f. Germanistik Wien.



