Zu Heidegger : Ein Nachtrag zu 'Heidegger - das Denken der Inhumanität' (2011. 188 S.)

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Zu Heidegger : Ein Nachtrag zu 'Heidegger - das Denken der Inhumanität' (2011. 188 S.)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783826045417

Description


(Text)
Das Inhaltsverzeichnis zeigt an, dass in dem Nachtrag einigen Sonderfragen nachgegangen wird. Heideggers Seinsdenken als Denken der Geschichtsgründung nach dem Untergang des Abendlandes als Kultur, einem Untergang , der seinen entscheidenden Beleg im Ersten Weltkrieg findet, ist, so meine Grundauffassung, geradezu und im Kerngehalt aus diesem Kontext zu erschließen. Und es ist ein bloß ideologischer Eiertanz, Heidegger als konservativen Kritiker der Kultur zu denunzieren. Denn bereits der Erste Weltkrieg als Ausdruck der europäischen Weltverfassung hat augenfällig gemacht, dass der Rekurs auf Kultur nichts als bloße Selbstverblendung darstellt.
Dass Cassirer, ein Neukantianer, der den Neukantianismus nicht substanziell sondern bloß funktional verstanden wissen will, in Davos von Heidegger, der Kant ontologisch liest, in eine Kant-Deutungskontroverse hineinziehen läßt, statt von seinem Symbolbegriff her Heideggers Sein und Zeit einer Kritik zu unterziehen was übrigens eine Bewährungsprobe für die Philosophie der symbolischen Formen gewesen wäre , ist als ein Versäumnis zu registrieren. Dass Habermas (1961) mit Blick auf die Davoser Disputation Cassirer verklausuliert ins Stammbuch schreibt, dass diesem als Juden verwehrt ist, bis zu den Griechen zurückzugehen, was Heidegger, dem Deutschen, vorbehalten ist ist ungeheuerlich oder, was dasselbe besagt, abendländisch-deutsch ehrlich. Und denkpolitisch ist ein höchst paradoxer und bestürzender Vorgang, daß Rosenzweig, der Autor des Sterns der Erlösung (1921), eines Grundwerks der jüdischen Religionsphilosophie im 20. Jahrhundert, unmittelbar nach der Davoser Disputation nur aufgrund eines Zeitungsberichts in Heidegger einen Denkverbündeten sieht, hoch erfreut darüber, dass Heidegger Cassirer, laut des Berichts, in der europäischen Öffentlichkeit niedermachte.
Dass Heidegger nicht beim Seinsdenken blieb, sondern über die Frage der Technik zum Denken des Ereignisses übergeht, hat seinen Grund allein darin, dass die von Heidegger anvisierte Geschichtsgründung misslang, Heideggerisch gesprochen: seinsgeschicklich versagt blieb.
(Table of content)
1. Dasein contra Mensch. Heidegger und Cassirer in Davos
2. Rosenzweig und Heidegger
3. Daß die Philosophie nur abendländicheuropäischsei - und was nun? Frage an Heidegger und Husserl
4. Das Geschick des Abendlandes
5. Sein - Geschichte - Ereignis
6. Wahrheit in Heideggers Denken
7. Der Erste Weltkrieg oder wie der Tod in die Philosophie Einzug hielt
(Author portrait)
Givsan, Hassan
Prof. Dr. Hassan Givsan, geb. in Teheran, Studium der Philosophie, Physik und Germanistik in Mainz und Berlin, Habilitation in Philosophie, lehrt Philosophie an der TU Darmstadt. Bei K&N sind von ihm erschienen: Heidegger - das Denken der Inhumanität. Eine ontologische Auseinandersetzung mit Heideggers Denken (vergriffen). Eine bestürzende Geschichte: Warum Philosophen sich durch den "Fall Heidegger" korrumpieren lassen.

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