Subversive Romantik in Gustavo Adolfo Bécquers Dichtung über die Dichtung (Stiftung für Romantikforschung Bd.50) (2010. 272 S.)

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Subversive Romantik in Gustavo Adolfo Bécquers Dichtung über die Dichtung (Stiftung für Romantikforschung Bd.50) (2010. 272 S.)

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Description


(Text)
In einer vom herkömmlichen Sprachgebrauch abweichenden Bedeutung versteht der spanische Romantiker Gustavo Adolfo Bécquer Dichtung nicht primär als Wortkunstwerk, sondern als vorsprachliche, dynamische Größe von immerwährender Präsenz. Die Leistung des Dichters besteht bereits in seiner einzigartigen schöpferischen Wahrnehmungsweise. Dichten und Erfahren sind somit identisch. Im Mittelpunkt dieser Studie steht das lyrische Werk. Unter Berücksichtigung der weitgefächerten Bildlichkeit werden zahlreiche intratextuelle Bezüge zu den Prosatexten herausgestellt, um die hinter der vordergründigen Liebesthematik verborgene poetologische Sinnschicht der Gedichte freizulegen. Der Fokus liegt hierbei auf dem bislang unberücksichtigten Aspekt des Unvollendeten, Prozesshaften. In seiner konstanten Absage an alles abschlusshaft Erstarrte offenbart der Andalusier eine latente Auflehnung gegen Systemzwang und fest etablierte ästhetische Wertmaßstäbe, die seiner gesamten Dichtungstheorie eine subversive Tönung verleiht. Diese äußert sich in der unkonventionellen Verwendung normierter Vorstellungsschemata - insbesondere in der Umdeterminierung des traditionellen Genderkonstrukts, welche mit der Dominanz des Weiblichen über das Männliche die von Bécquer wiederholt beklagte Unfassbarkeit der in der Frau personifizierten Dichtung widerspiegelt.
(Author portrait)
Simone Freyda studierte Romanistik und Neuere Anglistik / Amerikanistik an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf, wo sie mit der vorliegenden Arbeit auch promovierte. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Dozentin in der Erwachsenenbildung.

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