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Description
Der Cusaner entwickelt in dieser Spätschrift (1462) einen neuartigen, hochspekulativen Begriff von Gott. Das geschieht im Anschluss an Ps.Dionysios Areopagita und mit ständigem Bezug auf Platon, Aristoteles, Augustinus und Anselm von Canterbury sowie im Ausgang von sprachphilosophischen Beobachtungen. Nikolaus geht es sachlich vor allem um eine 'Logik' im Verhältnis von Andersheit, dem Anderen als solchen und seiner selbst und dem Nicht-Anderen.Dabei stehen metaphysische Fragen wie die nach dem Einen, nach Substanz und Akzidenz, Zeit und Ewigkeit wie auch theologische Fragen nach dem Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf und von negativer und positiver Theologie im Zentrum der Überlegungen. Die vorliegende Interpretation geht dem textnah nach und bezieht dabei Autoren wie Luther, Hegel und W. Pannenberg mit ein.



