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Description
Die vorliegende Untersuchung nähert sich dem Kanonisationsverfahren für Markgraf Leopold III. im 15. Jahrhundert als Prozess, dessen positiver Ausgang eng mit dem Engagement einzelner Akteurinnen und Akteure verbunden war. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive eruiert Julia Anna Schön nicht nur deren Funktionen im Prozessgeschehen, sondern analysiert und kontextualisiert auch deren Verbindungen untereinander. Rückschlüsse über die Motive, sich an einem solchen Unterfangen zu beteiligen, werden so möglich. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Hauptpetenten des Verfahrens und darauf, welche politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verbindungen diese nutzten, um ihre Interessen an der Kanonisation Leopolds durchzusetzen. Diese sind der Habsburger Kaiser Friedrich III., der als österreichischer Landesfürst vor allem dynastisch-politische Motive verfolgte, und das Stift Klosterneuburg, eine Gründung Leopolds und der zentrale Sitz seines Kultes.



