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Description
(Text)
Im 19. Jahrhundert erlebte die Fürsorge für geistigbehinderte Menschen einen erheblichen Aufschwung. Im protestantischen Bayern widmete sich der Neuendettelsauer Pfarrer Wilhelm Löhe dieser Aufgabe. Er machte die stationäre Hilfe für Geistigbehinderte zu einer wesentlichen Aufgabe der von ihm ins Leben gerufenen Diakonissenschaft. Die vorliegende Schrift untersucht Löhes Behindertenarbeit für die Epoche des 19. Jahrhunderts. Sie stellt deren historische und geistesgeschichtliche Wurzeln dar, evaluiert die theologischen und anthropologischen Grundlagen und analysiert die in Neuendettelsau geübte behindertenpädagogische Praxis. Es wird u.a. nachgewiesen, welche Fortschritte, aber auch welche Hemmnisse sich aus der Konzentration von Neuendettelsau auf den einen Hilfsmodus Anstaltsfürsorge ergaben.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Bedingungsfaktoren von Löhes Gründung - Diakonissenanstalt als Ort behindertenpädagogischen Arbeitens - Theologische und anthropologische Grundlagen - Behindertenpädagogische Praxisfelder.
(Review)
" Ammon schliesst ... eine wichtige Lücke, besonders im Zusammenhang der für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts so bedeutsamen Bewegung der Inneren Mission. ... Mit (seinem) kritischen Ansatz korrigiert Ammon zugleich jenes auch in der Religionsdidaktik so verbreitete Bild einer christlichen Diakonie, die um ihres Ansatzes in der Nächstenliebe bereits als geadelt erscheint und an der jede Kritik a priori abprallen mußte. Die Arbeit gewinnt damit Bedeutung über den Rahmen bayerischer Kirchengeschichte hinaus." (Folkert Rickers, Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte)



